Frischfisch vakuumieren – Perfekt für Angler!

frischen fisch ausnehmen und vakuumieren

Wer einmal einen längeren Angelurlaub plant, der sollte auch die richtige Ausrüstung dafür haben um ein möglichst optimales Ergebnis zu bekommen. Dazu sollte sich der Angler zunächst Gedanken machen, ob und wie viel Fisch er mit aus dem Urlaub bringen möchte. Denn Kühlboxen wollen besorgt werden und allerlei anderes, um den Fisch vor Ort zu verarbeiten. Gerade wenn man in den nordischen Ländern Urlaub macht und viel angeln geht, kann einiges an gutem Fisch zusammen kommen.

Dafür hat es sich bewährt den Fisch möglichst so fertig zu machen, das er daheim möglichst keine Arbeit mehr macht und sich in der Folge lange hält. Denn so hat man lange etwas vom gefangenen Fisch und kann sich leckere Rezepte damit zubereiten. Hier einige Tipps die wir geben können.

Fisch im Ganzen vakuumieren?

 

Eine Möglichkeit ist es, den gefangenen Fisch im Ganzen zu vakuumieren. Das kann Vorteilhaft sein, oder aber Nachteile haben. Ein Vorteil ist freilich das man sich das Zerlegen weitgehend sparen kann, lediglich ausgenommen muss der Fisch sein. Sodann wird der Fisch auf ein Lachsbrettchen gegeben und vakuumiert. Auf das Lachsbrettchen kann man auch verzichten, wenn man mag. Der frische Fisch sollte nun in die Kühlung gegeben werden um möglichst lange zu halten.

Das schöne am Vakuumieren des Fisches ist auch, das lästige Gerüche beim Transport weitgehend vermieden werden, wenn sauber gearbeitet wird. Ein entscheidender Nachteil ist freilich, das filetierter Fisch weitaus weniger Platz in der Kühlbox wegnimmt, denn durch den Verlust der Gräten spart der Angler reichlich Platz. Hobbyköche sehen das jedoch als Verschwendung an, denn aus den Karkassen lässt sich eine prima Brühe gewinnen.

Tipp: Um die Gräten doch noch zu nutzen: Wenn die Angelhütte genug Kochmöglichkeiten bietet, kann hier die Brühe frisch zubereitet werden und alles ausgekocht werden. Große Schraubgläser erleichtern dann den Transport – den Deckel vakuumieren und die Brühe hält eine gute Zeit vor.

Fisch als Filets vakuumieren!

 

Die zweite Möglichkeit, wie eben beschrieben ist es den Fisch zu filetieren und zu vakuumieren. Der entscheidende Faktor ist eben der Platz, der dadurch gespart wird. Hierfür sollte beachtet werden möglichst viele Vakuumbeutel in unterschiedlichen Größen mitzunehmen – natürlich auch den Vakuumierer nicht vergessen. Die Filets werden dann möglichst so, wie sie verbraucht werden sollen eingeschweißt. Das ist praktisch und der Fisch kann so immer je nach Vakuumbeutel komplett verbraucht werden. In einer Woche Angelurlaub kann sich so einiges an frischem Fisch ansammeln, das sollte beachtet werden. Ich jedenfalls nutze immer die zweite Methode und wenn ich die Möglichkeit habe die Gräten noch zu nutzen und Brühe anzusetzen, dann plane ich einige große Gläser dafür ein. Diese verbrauche ich dann daheim als erstes, das hat sich bewährt.

Tipp: Gewürze usw. daheim schon kaufen und für die Brühe mit in den Urlaub nehmen. Gerade in Ländern wie Norwegen oder Finnland spart das gutes Geld.

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